Tamara Korpatsch zeigt sich auf ihrer Heimanlage mal wieder von ihrer allerbesten Seite und hat am Rothenbaum zum zweiten Mal nach 2024 das Viertelfinale erreicht. Die 31-jährige Hamburgerin gewann das deutsche Achtelfinale bei den MSC Hamburg Ladies Open 2026 gegen Julia Stusek aus Rheinfelden nach etwas mehr als zwei Stunden mit 6:0, 3:6 und 6:3.
Die Lokalmatadorin steht im Viertelfinale des WTA-Damenturniers. Sie startete hervorragend ins Match und nach knapp 30 Minuten ging der erste Satz an sie. Alle dachten, es wird ein kurzes Match. Dann aber steigerte sich ihre Gegnerin Julia Stusek(GER), die am Montag ihr erstes WTA Hauptfeld Match gewonnen hatte. Sie machte mehr Druck und zwang Korpatsch zu Fehlern, so dass der zweite Satz mit 6:3 an Stusek ging.
Gefühlsmäßige Achterbahnfahrt im 3. Satz
Zu einer gefühlsmäßigen Achterbahnfahrt kam es dann im dritten Satz. Beide machten viele unerzwungene Fehler und konnten ihre Aufschläge lange nicht halten. Break, Re-Break wieder Break. Es wurde klar, die Spielerin, die als erste ihren Aufschlag durchbringen würde, gewinnt das Match. So kam es auch. Tamara Korpatsch hielt ihr Service, spiele ihre Erfahrung aus und konnte somit das Match nach etwas mehr als 2 Stunden für sich entscheiden.




„Der erste Satz war herausragend, da habe ich vielleicht mein bestes Tennis gespielt. Im zweiten Durchgang hat Julia deutlich besser gespielt und ich habe ein paar mehr Fehler gemacht. Es war nicht einfach, gerade weil sie sich so gut bewegt hat. Sie hat wirklich schnelle Beine. Zuhause ein Viertelfinale zu spielen, ist fantastisch. Ich spiele hier nicht mit so viel Druck und kann es wirklich genießen“, sagte Korpatsch nach dem Match im Interview.
Am Freitag trifft sie im Viertelfinale auf die an Position zwei gesetzte Anhelina Kalinina aus der Ukraine trifft.
Wer tolles Damentennis am Rothenbaum (Nähe U1 Hallerstaße) erleben möchte, Karten für die verbleibenden Turniertage gibt hier oder an der Tageskasse direkt vor dem Eingang.
Fotos und Text: Marcus Supplitt




